Pasos y Pasion 2015

Vom 19. bis 21. Juni 2015 fand erstmals ein Hofturnier der Familie Mülle und dem Team Flieden statt. Das „kleine“ Hofturnier mauserte sich in kürzester Zeit zum Highlight-Termin für Paso Finos und Paso Peruanos im Juni. Als Turniergelände wurde die Anlage des Reit- und Fahrvereins Flieden in ein Paso-Zentrum verwandelt. Die gute Infrastruktur, kurze Wege, gutes Catering, zentrale Lage boten sich perfekt an.

Zwei Stallzelte mit Platz zum Parken für die Hänger, Zeltplatz und Platz zum Aufbau von Paddocks, gutes Heu, duftig eingestreute Boxen. So waren Teilnehmer und Ponys äußerst zufrieden. Die Organisation ließ auch keine Wünsche übrig. Als Richter konnten Ellen Vierhaus und Nicolas Burgos gewonnen werden. Als Turniersprecher konnte in Daniel Sewing eingeladen werden, der sogar fast dreisprachig durch das Geschehen führte. Das war eine schöne Geste, denn erstmals kamen drei Finos aus Frankreich zu Gast.
Insgesamt starteten 33 Paso Finos, davon sechs aus der Schweiz und drei aus Österreich. Zusammen mit den neun Paso Peruanos konnte also kräftig südamerikanischer Flair in Flieden geschnuppert werden. Es haben sich wieder einige fleißige Schreiber gefunden, die das Turniergeschehen aus ihrer Sicht in Worte gefasst haben. Viel Spaß beim Lesen und schwelgen in Erinnerungen! Und bei einem sind sich Teilnehmer und Gäste sicher, es war bestimmt hoffentlich nicht das letzte Mal, dass es in Flieden Willkommen zu „Pasos y Pasion“ hieß.

Anja Diehl (reitet bei Terra und Jürgen):
Ich reite seit fast 5 Jahren bei Terra und Jürgen und hatte auch schon ein paar Reitstunden bei Stan Paul. Da meinte Terra, dass ich auch mal auf ein Turnier mit reiten soll und meldete mich auf dem Turnier „Pasos & Pasiòn“ an. Wo ich mit Terras Merlin an der Dressur A und der Einsteigerprüfung teilgenommen habe. Trotz Aufregung habe ich mich doch mit Merlin gut platzieren können: Dressur A = 2. Platz; Einsteigerprüfung = 3. Platz. Da meine Prüfungen am Samstag Mittag waren, konnte ich somit auch manch andere Prüfungen (z.B. die von Jürgen und Terra) anschauen. Ebenfalls auch die Funprüfungen am Abend. Ich hatte sowohl als Reiter, als auch als Zuschauer meinen Spaß und fand die Versorgung (Catering, Getränke) optimal und die Moderation sehr witzig. Es fiel auf, das der Moderator, die Richter und selbst die Helfer ihren Spaß hatten. Es war zwar mein erstes Turnier, an dem ich selber geritten bin, habe aber auch schon zwei bis drei Turniere als Zuschauer miterlebt. Aber auf diesem Turnier hatte ich den meisten Spaß, vielleicht weil ich auch ein paar Menschen kannte (z.B. Kira, Helga und Rabea). Terra und Jürgen haben auch in unserer Stadtzeitung (Schaafheimer Zeitung) einen Artikel über das Turnier bzw. unsere Platzierungen drucken lassen. Die Schaafheimer haben ja letztes Jahr auf der hiesigen Fuchsjagd die Paso Finos kennenlernen können. Es war auf jeden Fall ein toller Tag für mich und er wird mir als Turniereinstand in guter Erinnerung bleiben.

Claudia Krönert (Dressur-Reiter-Freundin von Christine):
Am 20. Juni 2015 war es soweit und ich hatte die Ehre als Zuschauer am Turnier in Flieden teilnehmen zu dürfen. Nach den vielen Bildern und Erzählungen war ich wirklich neugierig darauf, mal an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu können. Als Anhänger der typischen „Englischen Reitweise“ war es wie das Eintauchen in eine andere Welt. 
Bereits beim Anblick der Zeiteinteilung kamen erstmals einige Fragezeichen auf. Mit den Begriffen konnte ich nicht viel anfangen und umso mehr stieg die Spannung, was sich hinter den einzelnen Lektionen wohl verbirgt. Schon in der ersten Prüfung zeigte sich die Hilfsbereitschaft der Reiter untereinander, der lockere Umgang und die beeindruckende Leistungsbereitschaft der Pferde. Nach einem kurzen Crash Kurs wusste ich dann auch, wer warum welchen Dresscode trägt. 
Dennoch war ich überrascht, wie schnell Pferde bei Ungehorsam auch aus Prüfungen ausgeschlossen werden.
Die Pferde, vor allem auch die noch sehr Jungen, beeindruckten mich sehr, wie sie mit einer so hohen Leistungsbereitschaft, Eleganz und Gelassenheit dabei waren. Man konnte förmlich spüren, wie sie selbst versucht haben, sich möglichst toll zu präsentieren und dabei das Beste aus sich raus holen wollten.   Schon beeindruckend, wenn die Pferde über den „Laufsteg“ gehen und man mal wieder daran erinnert wird, dass Pferde nicht nur 3 Gänge haben ;-) Aber auch das dekorative Equipment, was den Eindruck der Leichtigkeit des Reitens zusätzlich unterstützte, war immer wieder überraschend und sehr schön anzusehen. Nicht zu vergessen sind auch die zuckersüßen Schleifenponys, welche den sehr positiven Gesamteindruck ebenfalls noch abgerundet haben.
Fazit: sehr offene Menschen und eine tolle Pferderasse; es handelt sich nicht einfach nur um ein Hobby oder ein Beruf, sondern es ist wirklich ein eigener Lebensstil!

Terrra/Jürgen:
Hier unsere Eindrücke in Kurzform. Was bedeutet es, wenn Christine Griebel mit der Pommes Tüte in der einen und mit einem von Mayo triefendem Pommes in der anderen Hand herumläuft???? Richtig,...... es ist `mal wieder ein Turnier. Nikolas, der immer wieder mit seinem Humor für eine lockere Atmosphäre sorgte. Britta und Gerd, die mit ihren Helfern an alles gedacht haben um das Turnier zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Das SUPER duftende Heu, das eine Wohltat für die Pferde  nach dem schlechten Heu beim letzten Turnier war (Britta hat mir verraten, dass sie ganz schön danach  gesucht haben). Und last but not least, die Best of Traditional in Performance mit Britta und Amistad, bei der wir es so richtig krachen ließen und beide aus dem Grinsen nicht mehr rauskamen.

Ellen Vierhaus:
Als Richter kann ich nicht gut was kommentieren, ausser natürlich, dass es mir immer wieder Freude macht, die Südamerikaner zu richten und dass die Atmosphäre auf dem Turnier sehr gut, entspannt und locker war!

Lina Richter (Paso Peruano-Fan):
Für mich war dieses Freundschaftsturnier ein ganz besonderes Erlebnis. Ich habe Paso Peruanos und startete mit meinem 9- jährigen Wallach Pablo TV. Bisher kannten wir nur die reinen PPE- Meisterschaften. Dass die Paso Finos dabei waren, war für uns ein ganz besonderes Erlebnis. Die Stimmung war einfach grandios und überall gab es nette hilfsbereite Menschen auf dem Platz. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.
Wir, „die Paso Peruanos“ hatten die Besonderheit, dass die Prüfungen als eine Art Workshop stattfanden. Somit haben wir nach jeder Prüfung ein ausgiebiges und ehrliches Feedback durch unsere tolle Richterin Frau Vierhaus erhalten. In der ersten Prüfung, der Paso Llano Natural wurden sogar mitten in der Prüfung Verbesserungsvorschläge und Tipps gegeben, um seine Note zu verbessern. Die Tipps und Ratschläge wurden sehr gut angenommen und teilweise auch sofort umgesetzt. Mein ganz besonderes Highlight war unsere kleine Quadrille, die wir morgens abgesprochen, einmal zu Fuß ablaufen sind und dann einmal mit den Pferden geübt haben. Diese haben wir am Samstag- Nachmittag dann aufgeführt und es hat so viel Spaß gemacht. Die Abstimmung unter den Reitern funktionierte einwandfrei und auch die Pferde, die teilweise noch nie in einer Barrida gelaufen sind, haben sich wirklich sehr gut benommen.
Zwischen den Prüfungen war immer genug Zeit um auch die schönen Paso Finos zu bewundern. Pablo fand das Getrippel auf dem Finostrip anfangs sehr aufregend und beängstigend. Nun ist er an das „Gehämmer“ gewöhnt, was einen sehr großen Vorteil bringt. Die Funprüfungen am Samstag- Abend waren ebenfalls ein sehr schönes Ereignis, die durch den Sprecher Daniel Sewing sehr lustig moderiert wurden.
Mein großer Dank gilt Familie Mülle, Ellen Vierhaus, der PFAE, der PPE und meinem unermüdlich fleißigen Pablo.

Yvi Tschischka:
Pasos gab es diesmal wirklich viele auf dem ursprünglich "kleinen Hofturnier" rund um Britta Mülle und ihrem Team Flieden. Viele mir bereits bekannte und auch einige noch unbekannte Menschen- und Pferdegesichter fanden sich am Turnierwochenende im schönen Flieden ein. Die Organisation ließ keinen Grund zum Meckern. Zwei große Stallzelte wurden für die Vierbeiner aufgebaut, jede Box bereits schön eingestreut und mit einer Erstportion Heu versehen. Die Wasserstelle war in unmittelbarer Nähe, genau wie der Misthaufen, was lange Laufwege und weites Wasserschleppen ersparte. Das Essen für die Zweibeiner war ebenfalls sehr gut ausgesucht (gut, wir Vegetarier hatten keine sehr große Auswahl, aber solange es Pommes gibt, bin ich glücklich!) und die Caterer waren sehr freundlich und haben sich auch von sämtlichen Extrawünschen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die gesamte Turnieratmosphäre war durchweg entspannt, es gab interessante Gespräche und spannende Prüfungen.
Mein Highlight sind aber immer wieder die Funprüfungen! Copa de Champagne und Viertakt machen einfach Spaß und das Paarreiten wird so langsam zu meiner Lieblings-Funprüfung! Das gewisse Etwas wurde diesen Prüfungen von Sprecher Daniel Sewing verliehen, der immer einen super Spruch auf Lager hat. Zusammenfassend bleibt mir zu sagen: Es war ein tolles Turnier, ich hatte wahnsinnig viel Spaß, mochte vor allem auch die Tatsache, dass die beiden Richter ihre Platzierungen immer nachvollziehbar begründeten und hab mich richtig über die große Teilnehmerzahl gefreut!
Und noch ein paar kleine Worte an Britta und ihr Team: Ihr habt wirklich ein tolles Turnier auf die Beine gestellt und ganze Arbeit geleistet! Großen Respekt dafür!   

Nick Burgos (USA):
Hallo, Ich möchte Britta und Gerd vielmals für die Organisation eines schönen und großartigen Turniers danken. Die Pferde und Reiter haben einen tollen Job gemacht, ihre Pferde zu präsentieren.  Sogar das Wetter konnte das Turnier nicht trüben. Es war großartig, all die Besucher und Zuschauer zu beobachten, die Spaß daran hatten, eine wunderbare Veranstaltung zu sehen. Sie blieben sogar am Samstag um noch die Fun-Klassen anzuschauen. Einen speziellen Dank an alle, die dieses Turnier so erfolgreich machten. Ich würde jederzeit sehr gerne wieder kommen, um die Paso Finos in Europa bei einem Turnier zu richten.

France Marie und Julie Targat (Frankreich):
Unsere erstmalige Teilnahme an einem Paso Fino Turnier hat uns sehr gefallen. Wir haben sehr nette Leute kennengelernt und hatten viel Spaß. Jetzt ist der Plan: viel Training und dann Wiederkommen!!

Jelena Mehlhorn (Reitschülerin von Katja Spies und Bandolera-Besitzerin):
Endlich war es soweit ... nach einem Vormittag in Katjas Stall bei meinem Pferd Bandolera ging es ab nach Flieden. Gemeinsam mit einer Reitfreundin und der Familie freute ich mich auf das Zusammentreffen mit all den Paso Fino Freunden, die ich bereits Anfang Mai in Augsburg kennen lernen durfte. Das Wetter trocken und sonnig, das Geschehen etwas kleiner und übersichtlicher und das Ankommen durch bekannte Gesichter herzlich. Dieses Mal also würde ich die Turnierluft nicht im Sattel schnuppern, sondern als Zuschauer und Fan in der ersten Reihe genießen. Jedes Pferd und jede Reiterin und jeder Reiter, alle begeisterten mich. Die einen richtig sicher und vertraut im Auftreten, die einen noch etwas unsicher in all dem Trubel und auch die, die leider schon zu Beginn einer Prüfung aussteigen mussten, alle gaben mir Mut für die Zusammenarbeit zwischen Bandolera und mir.
Ganz besonders neugierig war ich auf die anstehenden Funprüfungen. Da wir aufgrund der Kälte und Nässe in Augsburg darauf verzichteten, war nicht nur ich ganz neugierig darauf. Und es war total cool! Es war so faszinierend die Vertrautheit zwischen Reiter und Pferd zu sehen und die Herzlichkeit und die Begeisterung der Mitstreiter im Miteinander..die Begeisterung war einfach ansteckend. Auch ich werde es mit meinen Freundinnen vom Reitstall sicher bald ausprobieren mal mit Klopapierverbindung oder auch einem natürlich nur mit Wasser gefüllten Glas durch den Platz zu reiten. 
Es waren zwei wunderschöne Tage, an denen ich vor allem mit Katja und meinen Freundinnen vom Reitstall mitfieberte. Und ich war mindestens genauso aufgeregt wie sie im Sattel. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr hoffentlich wieder in Flieden und dann kommt Bandolera mit und wir sind auch dabei.

Sabine Klemm:
Nachdem ich über 2 Jahre bei keinem Turnier dabei sein konnte, weil ich den Hof und die Tiere in Flieden gehütet habe, war natürlich die Freude sehr groß, dieses Jahr beides miteinander verbinden zu können. Nun stand ich wieder unter den Zuschauern und fieberte bei allen Reitern mit, war im Stallzelt, um bei den letzten Vorbereitungen vor dem Start zu helfen oder auch nochmal über die staubigen (oder dieses Jahr leider eher verschlammten) Stiefel zu putzen.
Ich habe viele Bekannte wieder getroffen und neue nette Leute kennengelernt. Es war überall eine sehr schöne fröhliche und kameradschaftliche Atmosphäre, die wohl auch einen unerwarteten Zuschauer angelockt hatte. Mit lustigen Bocksprüngen tauchte plötzlich ein Bullenkälbchen von der benachbarten Weide im Stallzelt auf und fand alles sehr interessant. Erste Fangversuche hatten das Ziel den kleinen Kerl in ein Paddock zutreiben. Das wollte er natürlich nicht, denn einen Zaun drumherum hatte er ja gerade erst erfolgreich abgelehnt. Im Nu war das Litzenband zerrissen und das Kalb rannte zwischen Autos, Hängern und Pferden hektisch hin und her. Die Paso  Finos blieben gelassen, das eine oder andere hätte wahrscheinlich ganz gern mit herumgetobt, aber alle blieben erstaunlich ruhig. Kurz darauf kamen zwei junge Landwirte angehetzt, denen es offensichtlich sehr peinlich war, dass ihr Ausreißer sich gerade zum Turnierzelt verlaufen hatte. Nach vergeblichen Versuchen das Kalb in eine Ecke oder in eine leere Box zu drängen landete der eine Bursche mit einem gewaltigem Sprung auf den Rücken des Kalbes. Kurze Zeit wälzten sie sich auf dem Boden der Stallgasse, wobei mal der eine, mal der andere oben war. Der hinzugeeilte zweite Bursche schaffte es, dass sich der ganze Knäuel aus Mensch und Kalb in einer Box wiederfand. Tür zu, Mensch raus und Traktor mit Kälberfang holen war dann nur noch eine Kleinigkeit, so dass der Spuk schnell vorbei war. Die Pferde hatten sich schnell wieder beruhigt, obwohl der Traktor mit dem klappernden Hänger noch einmal ein bisschen gruselig war. Zum Glück gab es keine Verletzungen durch buckelnde oder sich losreißende Pferde, von den Blessuren des Toreros ist nichts bekannt.
Es war Dank der tollen Organisation durch Britta und Gerd Mülle ein rundherum gelungenes schönes Turnier und  der Besuch des Kalbes geht sicherlich als Episode in die Geschichte der Paso Fino Turniere ein.

Christine Griebel:
Mein Highlight in Flieden war es viele liebe Menschen wieder zu treffen und vor allem auch neue Fino- und Peruano-Freunde kennenlernen zu dürfen. Yvi und ich haben uns sehr wohl gefühlt (trotz des manchmal nicht optimalen Wetters). Aber auch dieses Problem wäre geklärt. Nächstes Mal freuen wir uns einfach auf ein kleines Zelt am Abreiteplatz, wo es extra von George Clooney ausgeschenkten Nespresso-Kaffee gibt und warme Decken zum Einwickeln. Alle Helfer haben einen super Job gemacht und jeder hat sich ordentlich ins Zeug gelegt, um das Wochenende perfekt werden zu lassen.
Als schönes Detail empfand ich auch diese schön gestalteten Holz-Paso-Finos, die es für die ersten Plätze gab. Und natürlich die putzigen Schleifen Ponys, die Conni Schneider extra als Leihgabe geschickt hatte. Jacinto war ziemlich beeindruckt von den kleinen Pferden.
Insgesamt empfand ich die Stimmung als richtig gut und gerade der Samstag Abend mit den Funprüfungen ist eigentlich ein Muss. Yvi und ich sind inzwischen fast unschlagbar im Paarreiten (das soll ein Anreiz sein, dass wir endlich mal wieder geschlagen werden … also traut Euch!) und zwischendurch ein Gläschen Sekt auf dem Pferd sitzend zu schlürfen macht auch immer Stimmung.
Aber auch die ernsthaften Klassen waren durchweg gut besetzt und die Richter-Entscheidungen von Ellen und Nick waren durchaus gut begründet und nachvollziehbar. Von daher (und weil es nicht so lange zu fahren ist von uns aus … ) fände ich es ziemlich gut, wenn es eine Wiederholung des „kleinen“ Hofturniers gäbe. Wir sind dann bestimmt auch wieder dabei.

Fotos: Yvi Tschischka